„Quo vadis Euro?“ Podiumsdiskussion mit dem Botschafter der italienischen Republik, S.E. Pietro Benassi und Herrn Sandro Viroli, Direktor des MDR Landesfunkhauses Sachsen

Europa als Institution steht aktuell vor seiner größten Herausforderung in den letzten Jahrzehnten. Zum ersten Mal hat mit Großbritannien ein Land seinen Austritt aus der Europäischen Union angekündigt, in mehreren Mitgliedsländern wie Frankreich und den Niederlanden stehen in 2017 Wahlen mit ungewissem Ausgang und unklaren Auswirkungen auf europäische Politik an, die Stabilität der Regierung in Italien ist fraglich. Zahlreiche inhaltliche Fragen sind auf europäischer Ebene ungeklärt. Ohne Frage hat den europäischen Bürgern die Einheit Europas aber Wohlstand, Freizügigkeit und nicht zuletzt Frieden beschert. Die Bewältigung der Probleme ist daher dringender denn je, um diesen Zustand zu sichern. S.E. Pietro Benussi erläuterte uns seine Sicht zu einem reformierten Europa, beleuchtete auch viele Aspekte aus Sicht eines der großen Gründungsmitglieder der Europäischen Union, das zudem aktuell mit innenpolitischen Schwierigkeiten und Problemen des Finanzsystems zu kämpfen hat. Herr Sandro Viroli rundete den Abend ab mit dem Blick eines Journalisten, dessen Wurzeln italienisch sind, der aber schon sehr lange in Deutschland lebt. Es war ein spannender Abend und wir danken allen Beteiligten!

Moderation: Marke Heber, Italienzentrum der TU-Dresden

Erinnerungshorizonte Dresden Hiroshima Nagasaki

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frieden-Kultur-Stadt“ finden in Dresden eine Reihe von Veranstaltungen statt, deren Koordination in Händen der Monorare Panem Gesellschaft für Friedenskultur e.V. lag. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe gab es eine „Ausstellung über die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki trifft auf Zeitgenössische Kunst von Shimpei Takeda„. Im Rahmen dieses Projekts haben wir zu einem Dialog zwischen dem inzwischen 84jährigen Kazumo Yamada und dem Künstler Shimpei Takeda geladen.