Weihnachtsfeier International Friends

In gemütlicher Runde sowie guten Gesprächen ließ man am Montagabend  das Jahr 2012 Revue passieren.
Bei Glühweinempfang und einem reichhaltigen Buffett konnten sich die Gäste angeregend unterhalten, sowie der musikalischen
Untermalung des Trio AGUAS lauschen. Welche die Gäste auf eine weihnachtliche Reise durch die Welt entführten.

Außerdem bestand die Möglichkeit miteinander Ideen und Schwerpunkte für das kommenden Jahr zu entwickeln.
Die Gäste genossen den Abend und verabschiedeten sich entspannt in die Weihnachtsfeiertage.

A Technological Approach to Molecular Biology and Dresden Visions

Zu Gast hatten wir im November den neuen Star am Bioinformatikhimmel Prof. Eugene Myers, welcher mittlerweile Direktor am neuen Systembiologie-Zentrum in Dresden ist. Er berichtet in seinem englischen Vortrag über die Arbeit am Max-Planck-Institut, aktuelle Neuerungen in der molekulare Zellbiologie und Genetik. Prof.Myers erklärte wie er den Bauplan des Lebens entschlüsseln möchte. Was auf dem Weg zwischen DNA-Codesequenzen und einem fertigen Lebewesen passiert. Das Publikum verfolgte interessiert dem sympathischen Amerikaner bei seinen spannenden Erzählungen.

Nach diesem lehrreichen und anregenden Vortrag wurde in lebhaften Gesprächen weitere Fragen des Lebens erörtert und der Abend fand bei  einem gemütlichen Glas Wein sein Ende.

“Die Weltsprache ist nicht Englisch, sie ist schlechtes Englisch”

Zur IFD-Veranstaltung im Oktober hatten wir Herrn Oliver Baer bei uns zu Gast. Zu Beginn berichtet Herr Baer den 35 Teilnehmern, wie die Statistiken der Englischen Sprache aussehen. Zu viele Menschen glauben, dass sie gutes bis sehr gutes Englisch sprechen, in der Realität ist dies jedoch gar nicht der Fall. Mindestens fünf Jahre sollte eine Person mit Englisch im Alltag umgeben sein, damit sie das Muttersprachniveau erreicht. Ein weiterest Beispiel war die Einbeziehung englischer Wörter in Überschriften oder Texten der Unternehmen, Restaurants oder Ausstellungen  (Muttersprache plus Globisch plus Translatoren). Der Aufwand, den wir in die englische Sprache investieren, fehlt letztlich in der Muttersprache. Das kommt uns teuer zu stehen. Erstens benötigen wir die Muttersprache für alles, was es zu lernen gibt – unter anderem auch für Englisch.

Im Anschluss des Vortrages folgte eine interessante Diskussion mit vielen weiteren Fragen und einem gemütlich Ausklang mit einem Glas Wein und Häppchen.

Das Deutsche Hygienemuseum – ein Unikat in der internationalen Museumslandschaft

Zur IFD-Veranstaltung im September beehrte uns, Herr Prof. Klaus Vogel, der Direktor des Deutschen Hygiene-Museums. Das Deutsche Hygiense Museum feiert in diesem Herbst sein hundertjähriges Jubiläum und war damit ein wunderbarer Anlass für einen spannenden Vortrag. Herr Vogel berichtet über die Ausrichtungen und die Konzeptionen des Museums, sowie aktuelle Dauer- und Sonderausstellungen. Beispiele waren hierfür die Ausstellungen „Krieg & Medizin“,  „Schlaf & Traum“, sowie die zuküftige Präsentation zum Thema ADIS, bei der 10.000 Plakte in das Museum einziehen werden. Ein weiteres spannendes Feld umfassten die gemeinsamen internationalen Ausstellungen, wie mit dem Partnermuseum in London. Wichtige Fragestellungen an diesem Abend waren außerdem die Globalisierung, die Migration und die Internationalität des Museums.

Im Anschluss folgte eine interessante Diskussion mit vielen weiteren Fragen und einem gemütlich Ausklang des Abends mit einem Glas Wein.

Krisenherd Jemen – internationals Lösungsansätze

Zur Veranstaltung  am 21. August 2012  durften wir  Herrn Holger Green den  deutschen Botschafter in Jemen bei uns begrüßen. Herr Green berichtet von immer wiederkehrenden Protesten in der Bevölkerung, von früheren Problemen mit dem regierenden Staatsoberhaupt Ali Abdallah Saleh und den darauffolgenden politischen Wandel. Außerdem wurde über zukünftige Chancen und langfristige politische Transformationsprozessen gesprochen,  die mit Hilfe der Bundesrepublick erarbeitet werden sollen. Der Diplomat erklärte den knapp 60 Teilnehmern, seinen Alltag und die Tätigkeit des Botschafters in Jemen.

Nach dem anregenden Vortrag wurde ein lebhafter Dialog mit den Teilnehmern geführt. Desweiteren durften Fragen an die Mitarbeiter des Institutes für Auslandsbeziehungen Sebastian Körber, Frau Dr. Triebel und Frau Sokoließ gestellt werden. Der Abend endete mit Häppchen und einem Glas Wein, in gemütlicher Runde.